haufenweise Müll oder zwei Fliegen …

7iebenmorgen person(al)entwicklung

Wenn ich Sie fragen würde, was für Sie das Wichtigste ist. Was würden Sie antworten?

Ich bin mir sicher, sehr viele von Ihnen könnten sich auf „gesund zu bleiben“ bzw. „die Gesundheit meiner Liebsten“ einigen. Verständlich, wie ich finde. Den gesunden Körper gibt es ja bekanntlich nur einmal – beinahe all die anderen Zustände, Dinge etc. in mehrfacher Ausführung.

Als Mensch und als Coach interessiere ich mich sowohl für Gesundheitsthemen als auch sehr für die Ergebnisse der Identitätsforschung und beim Stöbern durch den ein oder anderen Bücherstapel bin ich wieder einmal auf das Thema Kohärenz gestoßen …

Der Forscher Aaron Antonovsky war davon überzeugt, dass ein Gefühl der Kohärenz entscheidend für die psychische-körperliche Gesundheit sei und persönliche Entwicklung bzw. Identitätsarbeit zu einem Gefühl der Kohärenz führen sollten. Aber was ist das denn eigentlich das Gefühl der Kohärenz?

Auch darauf bietet Antonovsky eine Antwort: Kohärenz setzt sich seiner Meinung nach aus…

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Ein Plädoyer für das Projekt Identität

7iebenmorgen person(al)entwicklung

Seit jeher vernachlässigt das Bildungssystem die Entwicklung der persönlichen Identität. Innerhalb der schulischen, universitären und Erwachsenenbildung spielt die individuelle Identität und ihre Ausprägung kaum eine Rolle. Nach wie vor fokussiert die klassische Bildung die Übermittlung von Wissen.

Das hat – aus meiner Sicht – weitreichende Folgen.

Die Welt, in der wir leben, mit all ihren unzähligen Möglichkeiten und Chancen, verlangt nach Persönlichkeiten, die sich selbstorganisiert orientieren können. Die Basis hierfür ist die maximal mögliche Bewusstheit hinsichtlich der persönlichen und sozialen Identität. Je mehr Frau oder Mann sich über sich selbst im Klaren sind, desto einfacher fällt die Orientierung innerhalb einer hochkomplexen Umwelt. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen: die Kenntnis der eigenen Person d.h. persönliche Werte, Haltung, Merkmale, Interessen, Stärken und Schwächen … ist essentiell um gegenwärtig und zukünftig ein erfüllendes Leben zu führen.

Folglich beschäftigen mich sehr oft Fragen wie: Warum ist das Thema Identität nicht Teil…

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Ein Plädoyer für das Projekt Identität

Seit jeher vernachlässigt das Bildungssystem die Entwicklung der persönlichen Identität. Innerhalb der schulischen, universitären und Erwachsenenbildung spielt die individuelle Identität und ihre Ausprägung kaum eine Rolle. Nach wie vor fokussiert die klassische Bildung die Übermittlung von Wissen.

Das hat – aus meiner Sicht – weitreichende Folgen.

Die Welt, in der wir leben, mit all ihren unzähligen Möglichkeiten und Chancen, verlangt nach Persönlichkeiten, die sich selbstorganisiert orientieren können. Die Basis hierfür ist die maximal mögliche Bewusstheit hinsichtlich der persönlichen und sozialen Identität. Je mehr Frau oder Mann sich über sich selbst im Klaren sind, desto einfacher fällt die Orientierung innerhalb einer hochkomplexen Umwelt. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen: die Kenntnis der eigenen Person d.h. persönliche Werte, Haltung, Merkmale, Interessen, Stärken und Schwächen … ist essentiell um gegenwärtig und zukünftig ein erfüllendes Leben zu führen.

Folglich beschäftigen mich sehr oft Fragen wie: Warum ist das Thema Identität nicht Teil der schulischen Bildung? Warum bringt man Schülern und jungen Erwachsenen nicht Methoden bei, die sie in die Lage versetzen sich mit ihrer eigenen Person vertraut zu machen? Wann, wenn nicht in der Schule, sollte man beginnen über sich selbst nachzudenken? Wie will man – formlos – den geeigneten Start ins Leben finden?

Teilweise Antworten darauf fand ich wieder einmal innerhalb meines Bücherstapels. Die Identität – so steht geschrieben – sei erst seit sehr kurzer Zeit massiv unter Druck. Das Projekt Identität erst seit VUCA eines um das man sich mehrheitlich selber kümmern sollte. In früherer Zeit waren die wesentlichen Merkmale der Identität vorgegeben. Die festen Parameter: Wohnort, Familie, etc. und die übersichtlichen Möglichkeiten sorgten für Einordnung und Festlegung und generierten somit ein Gefühl der Sicherheit, einen stabilen Startpunkt um das Leben zu meistern.

Die Identität – ein Opfer der Zeit?

Das Bildungssystem – das hinterher hinkt?

nicht ungewöhnlich …

aber folgenschwer …

Unübersichtlichkeit, unzählige Möglichkeiten und Orientierungslosigkeit produzieren Hilflosigkeit, Angst und Unsicherheit.

An dieser Stelle fallen mir die unzähligen Meldungen der Tagespresse ein: die Menschen wünschen sich wieder starke Führungspersönlichkeiten, der nationale Rückzug, die Feindseligkeit gegenüber Fremden, …

Meine Überlegungen dazu: Wenn ich mir meiner eigenen Identität bewusst bin, meiner eigenen Stärken, Schwächen, Interessen etc., dann ist es mir möglich aus den unzähligen Möglichkeiten zu wählen. Ich wähle den für mich zum Zeitpunkt stimmigen Weg. Ich brauche keine starken Führungspersönlichkeiten. Ich bin imstande für mich selber zu sprechen. Ich brauche keinen Rückzug in meine nationale Identität, weil meine Herkunft nur ein Merkmal unter vielen ist und ich nicht nach hinten sondern nach vorne sehe. Ich habe keine Vorbehalte gegenüber Fremdem, weil ich weiß, wer ich bin – selbstbestimmt – und ich keine Angst davor habe fremdbestimmt verformt zu werden.

Denken Sie nicht auch, dass wir Hilflosigkeit, Angst, Unsicherheit, … und deren Folgen massiv reduzieren könnten, wenn wir das Thema Identität bereits von Kindesbeinen an mehr in den Mittelpunkt stellen würden? … Ich bin davon überzeugt.

 

 

haufenweise Müll oder zwei Fliegen …

Wenn ich Sie fragen würde, was für Sie das Wichtigste ist. Was würden Sie antworten?

Ich bin mir sicher, sehr viele von Ihnen könnten sich auf „gesund zu bleiben“ bzw. „die Gesundheit meiner Liebsten“ einigen. Verständlich, wie ich finde. Den gesunden Körper gibt es ja bekanntlich nur einmal – beinahe all die anderen Zustände, Dinge etc. in mehrfacher Ausführung.

Als Mensch und als Coach interessiere ich mich sowohl für Gesundheitsthemen als auch sehr für die Ergebnisse der Identitätsforschung und beim Stöbern durch den ein oder anderen Bücherstapel bin ich wieder einmal auf das Thema Kohärenz gestoßen …

Der Forscher Aaron Antonovsky war davon überzeugt, dass ein Gefühl der Kohärenz entscheidend für die psychische-körperliche Gesundheit sei und persönliche Entwicklung bzw. Identitätsarbeit zu einem Gefühl der Kohärenz führen sollten. Aber was ist das denn eigentlich das Gefühl der Kohärenz?

Auch darauf bietet Antonovsky eine Antwort: Kohärenz setzt sich seiner Meinung nach aus drei Aspekten zusammen:

  • das Gefühl der Verstehbarkeit, die Überzeugung Zusammenhänge zu verstehen
  • das Gefühl der Handhabbarkeit, die Überzeugung gestalten zu können
  • das Gefühl der Sinnhaftigkeit, den Sinn verstehen und überzeugt davon sein.

Ich schließe daraus: In der Arbeit mit Menschen muss ich darauf bedacht sein, diese drei Aspekte zu berücksichtigen.  Ja, Sie haben selbstverständlich Recht. Innerhalb der Organisations- und Persönlichkeitsentwicklungstheorien sind das keine allzu neuen Erkenntnisse. Trotzdem finde ich das Thema in Zusammenhang mit Selbstreflexion sehr interessant.

Sind wir von dem, was wir tun, tatsächlich überzeugt? Finden wir es gut? Sehen wir den Sinn dieser Tätigkeit, dieses Verhaltens? Haben wir Gestaltungsspielraum? Können wir die Zusammenhänge verstehen und überzeugen sie uns? Fühlen wir uns gut dabei?

Ein einfaches, scheinbar banales Beispiel: der wöchentliche Besuch in einem gängigen Supermarkt – das Resultat: haufenweise Plastikmüll. Stellen wir uns die oben erwähnten Fragen … und? Wie lauten Ihre Antworten? Ich kann Ihnen meine Antwort darauf geben: Ich fühle mich seit längerer Zeit nicht mehr gut dabei. Ich habe mein Verhalten geändert.

Ist es nicht wunderbar, durch ein klein wenig Nachdenken Positives für seine Gesundheit und die Umwelt zu tun? Zusätzlich … sollte es etwas länger dauern, kann man sich auch parallel dazu sportlich betätigen … sozusagen … zwei Fliegen … ganz einfach.

 

 

Coaching: Was das Neue mit unserem Ärger und die Sturheit mit unseren Kindern zu tun hat.

auch wenn nicht Weihnachten ist … der passt immer …

7iebenmorgen person(al)entwicklung

Häufig beschweren sich Unternehmenslenker, Steuerer und so genannte Verantwortliche  über die fehlende Veränderungsbereitschaft, gar über die Veränderungsverweigerung ihrer Mitarbeiter. Manch einer spricht sogar von Veränderungsresistenz. Das klingt nach Starrsinn, Sturheit und einer sehr schwierigen Aufgabe.

Gemäß der theoretischen Differenzierung von subjektiver und objektiver Wahrnehmung würde man hier zu einer objektiv bewerteten Ausgangssituation raten. Dazu wäre es z.B. notwendig die Betroffenen zu befragen, zu beobachten … d.h. objektive Kriterien anzuwenden um eine auswertbare IST-Situation zu generieren. Man könnte auch Literatur dazu wälzen, Studien durchforsten, Experten befragen … Aber damit beschäftige ich mich in diesem Blog-Artikel nicht.

Da ich Sie hier zur – meines Erachtens sehr attraktiven – Selbstreflexion verführen möchte, und es sich hier um einen Coaching-Artikel handelt, zielt die Konzentration auf gerade jene, für den Einzelnen Überlebens wichtige subjektive Wahrnehmung.

Beobachten wir uns selbst:

Fällt uns auf, dass es tatsächlich mit der Veränderung ein nicht allzu leichtes Spiel ist. Da ist die traditionelle Weihnachtsfeier, die immer im gleichen Modus…

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