Coaching führt zu einem gesunden Geist UND Körper

Coaching befreit von unnötigem Ballast, nicht nur geistig, sondern auch körperlich. Coaching wirkt ganzheitlich.

In der Kürze:

Die Reflexion fördert die Selbstwahrnehmung. Wir lernen zu erspüren, was uns wirklich wichtig ist. Wir nehmen wahr, was uns gut tut. Wir erarbeiten Strategien um Wahrgenommenes in das eigene Leben zu integrieren d.h. umzusetzen (Aktion). Wir wiederholen Strategien, die Erfolg versprechend sind (Vergleich Aktion / Reaktion). Wir schaffen somit neuronale Vernetzungen, die unseren tatsächlichen Bedürfnissen entsprechen. Wir lassen Dinge los, die uns belasten, weil wir lernen unsere eigenen Bedürfnisse wertzuschätzen. Wir bauen gewachsene geistige und körperliche Verspannungen ab und befreien unseren Körper von unnötigem Ballast. Das Resultat ist ein gesunder Geist&Körper, ein gesunder Mensch.

Ausführlich:

Zunächst ICH:

Gerald Hüther schreibt in seinem Buch „Was wir sind und was wir sein könnten“ aus dem Jahr 2011 von der Verkörperung der Erfahrungen. Jedes Kind wird zunächst geprägt von seinen eigenen Körpererfahrungen, Körperwahrnehmungen, die zu einer bestimmten, neuronalen Vernetzung im Gehirn führen.

Dann IHR:

Im Verlauf des Lebens kommen Meinungen, Vorstellungen, Wahrnehmungen etc. von Bezugspersonen hinzu, die im Gleichklang, aber auch im Gegensatz zu den eigenen Erfahrungen stehen können. Dadurch können neue Verschaltungsmuster geschaffen werden, die für oder gegen die alten, neuronalen Vernetzungen wirken. Er erwähnt hier z.B. das Bedürfnis „Sich-zu-bewegen“, das durch Maßregelungen oder das Vorbild der Erwachsenen eingeschränkt wird. Als weiteres Beispiel nennt er Gefühle, wie Angst, Neugier, Freude etc. die zunehmend kontrolliert werden.

ICH bin IHR:

So passt sich das Kind an die Vorstellungen der Erwachsenen an, mit denen es aufwächst. Im Verlauf des Lebens kommen weitere Bezugspersonen hinzu z.B. als Jugendlicher die Altersgenossen, Peer Groups. So kann es passieren, dass sich der betreffende Mensch immer weiter von seinen eigentlichen Erfahrungen – seinem ursprünglichen Fühlen, Denken und Handeln – entfernt. Die als Kind gemachten Körper- und Sinneserfahrungen werden mehr und mehr unterdrückt. Der ureigenste Teil seines Selbst verschwindet hinter Anpassung, Dazu-gehören-wollen und Maßregelungen.

ICH bin MIR fremd: Es tut weh.

Der Betroffene wird sich zunehmend fremd. Er agiert fremdbestimmt. Der Körper und die aus der Körperlichkeit erwachsenen, eigenen Bedürfnisse stehen dem Bedürfnis nach Anerkennung und Zugehörigkeit im Wege. Sie werden deshalb unterdrückt und abgetrennt. Die neuen neuronalen Muster unterdrücken ebenso die ursprünglichen Gefühle. Gefühle, die gesellschaftlich weniger anerkannt sind, werden abgewehrt. Die Abwehr geht mit muskulären Anspannungen einher. Diese Anspannungen verursachen weitere Verspannungen, Schmerzen, Haltungsänderungen und langfristig viele, unterschiedliche körperliche Beeinträchtigungen und Beschwerden.

Gerald Hüther stellt auf einfache Weise den Zusammenhang zwischen Geist und Körper dar. Ursprüngliche Erfahrungen resultieren in ursprünglichen, neuronalen Verschaltungen. Weitere Erfahrungen im Verlauf des Lebens gehen mit den ursprünglichen einher oder setzen sich ihnen entgegen. Je nachdem wie wichtig uns die Anerkennung und die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Personengruppe sind und je mehr deren Vorstellungen, Meinungen, Denkmuster von unseren abweichen, desto mehr werden die eigenen Gefühle und Bedürfnisse unterdrückt. Neue neuronale Netze entstehen. Die Abwehr der ursprünglichen Gefühle und Bedürfnisse und die damit einher gehenden körperlichen Anspannungen führen schlussendlich zu unterschiedlichsten, körperlichen Beschwerden.

So sein zu wollen wie die anderen, sich selbst zu leugnen, tut weh.

Nur ICH kann mich verändern. Coaching unterstützt den Beginn dieses Wanderweges:

Coaching hilft uns – unser Selbst – wahrzunehmen. Es fördert die Gefühle zu Tage und hilft uns persönliche Bedürfnisse wieder zu erkennen. Dadurch stellen wir fest, was wir „eigentlich“ wirklich wollen, was uns gut bzw. schlecht tut. Es befreit uns von fremdbestimmten Erlebens- und Verhaltensweisen. Es schafft Raum für selbst bestimmtes Denken und Handeln. So weit so gut.

Stellen wir es zudem in Zusammenhang mit den Aussagen Gerald Hüthers, so befreit es uns auch von – aus Erfahrung – gewachsenen, körperlichen Beschwerden. Es befreit uns von Verspannungen, die damit beschäftigt waren unsere ureigensten Bedürfnisse und Gefühle abzuwehren. Körperliche Beschwerden, die dadurch entstanden sind, weil wir nicht wir selbst waren, sondern versucht haben, jemand anderes zu sein, um geliebt und anerkannt zu werden.

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